HÖRSAALGEBÄUDE DER UNIVERSITÄT GEISENHEIM

Wettbewerbsbeitrag (2. Preis)

Die 2013 neu gegründeten Hochschule Geisenheim University soll im Rahmen des Hessener Hochschulprogramms ausgebaut werden. Auf Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen Wettbewerbs wurde ein hochbaulicher Wettbewerb für vier Gebäude ausgelobt, u. a. für den Neubau eines Hörsaalgebäudes.

Auszug aus Jurybericht:

„Sowohl mit der Kubatur wie auch mit der architektonischen Sprache gelingt es den Autoren eine angemessene Mitte der Hochschule zu gestalten und neu zu definieren. Das Hörsaalgebäude nimmt von allen Seiten einen Bezug zu dem Freiraum auf und schafft dadurch eine optische Erweiterung des umbauten Raumes. Der Haupteingang orientiert sich am grünen Zentrum der Anlage und korrespondiert mit dem gegenüberliegenden Eingang des Verwaltungsgebäudes. Die freie Gestaltung des Platzes nimmt Bezug auf die schöne Gartenlage und verhindert dadurch eine starre Axialität zwischen den Bauten. Die Grundrisse und die Schnitte sind insgesamt mit großer Sorgfalt entwickelt. Die vorgeschlagenen natürlichen Materialien werden begrüßt.

Insgesamt überzeugt der Entwurf mit einer unverkennbaren Handschrift und hohem Engagement. Hervorzuheben sei der angenehme Maßstab, der sich an den Menschen orientiert und keine überzogenen Gesten präferiert.“


Bauherr:
LBIH / Universität Geisenheim
Nutzung:
Hörsaalgebäude
Kosten:
ca. 6 Mio. € (KG300+400) Brutto
BGF:
2800 qm
HZ:
IV
Hochbau:
ARGE dichter Architekturgesellschaft mbH + Glass Kramer Löbbert
Leistung:
Wettbewerbsbeitrag
Zeitraum:
2017
Auszeichnung:
2. Preis
Skizze

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